Faschismus wieder salonfähig? Kann man mit Faschisten reden? – Ein Kommentar

„Das größte Problem der Nazis dabei ist, dass es schlicht weg keine logischen Argumente gibt, die Faschismus, Rassismus oder Antisemitismus legitimieren.“

Die heutigen Faschisten versuchen ihr Gedankengut immer mehr in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Das größte Problem der Nazis dabei ist, dass es schlicht weg keine logischen Argumente gibt, die Faschismus, Rassismus oder Antisemitismus legitimieren. Ihre Argumentationen sind deshalb so schlecht und unlogisch, weil sie auf einer Grundlage absolut falscher Fakten basieren und sie Moral im Sinne von Humanismus nur bei „Ariern“ gelten lassen. Man siehe das Nazi-Gebrüll wegen dem neuen Christkind Beninga Munsi in Nürnberg: Purer Faschismus, der nicht bestraft wird. Es mag Menschen geben, die man noch mit Argumenten überzeugen kann, aber ich gehe davon aus, dass die meisten Nazis heute gar keine Logik brauchen, denn solange sie wissen, was sie hassen, ist alles gut. Wahrscheinlich ist deren geistiger Horizont so klein, dass es sie gar nicht stört, wenn etwas keinen Sinn hat. Unter diesen Voraussetzungen ist es schwer sich mit Nazis argumentativ auseinander zu setzen, denn entweder sie verstehen dich nicht oder sind zu schwach eigene Fehler einzusehen, oder wollen bewusst einfach weiterhin Nazis sein, weil sie das ihrem Vaterland versprochen haben.

Hier ein Interessanter Beitrag von Rabiat zum Thema „Wie am besten mit Nazis reden?“

Ich denke, dass wir ohne strikte Verbote nicht mehr gegen den dummen, sinnlosen Faschismus in Deutschland ankommen werden. Genauso wenig werden wir den Klimawandel in den griff bekommen, weil es auch da ganz viele dumme, ignorante Menschen gibt, die nicht daran interessiert sind etwas sinnvolles oder gutes zu tun. Hier gibt es ein tolles Zitat von Richard David Precht:

„Es ist schlimm, dass sie als Politiker heute bis zur Blödigkeit darauf erpicht sein müssen, beliebt zu sein, und sich nie trauen, etwas zu machen, das vernünftig ist. Die Grünen sind da ein typisches Beispiel, weil man ihnen vorgeworfen hat, dass sie eine Verbotskultur einführen wollen. Und in jedem zweiten Satz sagen die Grünen: ,Nein, das wollen wir nicht!‘ Aber wenn sie ihre Ziele umsetzen wollen, müssen sie genau das tun.“

– Richard David Precht

In einem Artikel redet Precht darüber, dass wir mehr Verbote brauchen, um endlich voran zu kommen. Er bezieht sich in dem Interview hauptsächlich auf den Klimawandel. Ich denke jedoch, dass das genauso anwendbar ist für den Internationalen Rechtsruck. Faschismus verbieten um Humanismus zu fördern.

Hier geht es weiter zum kompletten Interview von der Welt.de mit Richard David Precht:

Welt Interview zu Verboten mit Richard David Precht

Schalom,
Schlomo Goldbaum

 

Faschismus wieder salonfähig? Kann man mit Faschisten reden? – Ein Kommentar

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