Eine Utopie: Multikultureller, demokratischer Sozialismus und ein Weltstaat – Das Ende der Nationen

Es ist eine inhumane Katastrophe, dass man sich an manchen Orten dieser Welt Dekadenz leistet, während anderswo Menschen verhungern. Diese Art zu wirtschaften und zu leben ist der konservativen, nationalistischen und kapitalistischen Politik der Industriestaaten dieser Welt geschuldet.“

Meiner Auffassung nach, ist ein Jamaikaner genauso deutsch, wie ein Deutscher jamaikanisch ist. Wenn sich Menschen mit ihren Nationen identifizieren, bringt das der Menschheit insgesamt rein gar nichts außer noch mehr unnötige Unterschiede zwischen Menschen. Das wird besonders dann gefährlich, wenn zum Beispiel deutsche Nationalisten denken, sie wären das tollste und stärkste Volk der Welt. Dabei wissen wir alle, dass die Deutschen genau die gleichen Menschen sind, wie die Menschen in Japan oder Südamerika. Was Menschen in Gesellschaften und Gemeinschaften wirklich prägt und verbindet ist die jeweilige Kultur und nicht die Nation. Kulturen funktionieren unabhängig von Ländergrenzen und Nationen. Man kann schon jetzt in den USA und ganz Europa beobachten, wie gut multikulturelles und pluralistisches Zusammenleben aussehen könnte, wenn es nicht so viele Faschisten, Rassisten und sonstige Rechte gäbe, die Multikulturalismus und Internationalismus vehement ablehnen.

Durch viele kleine Nationen entstehen viele vermeidbare menschliche Probleme. Menschen können auf Grund der vielen Grenzen zwischen den Ländern ihren Lebensort nur sehr schwer selbst bestimmen. Außerdem sorgen die verschiedenen politischen und wirtschaftlichen Situationen in den jeweiligen Ländern für unendlich viele Probleme und ineffiziente Reibereien. Diese Uneinigkeiten zwischen Staaten beginnen auf wirtschaftlicher Ebene und enden leider viel zu oft in Kriegen. Das können wir heute auf der ganzen Welt beobachten. Abgesehen davon, gibt es Nationen, in denen jedes Jahr hunderttausende Kinder verhungern. Es ist eine inhumane Katastrophe, dass man sich an manchen Orten dieser Welt Dekadenz leistet, während anderswo Menschen verhungern. Diese Art zu wirtschaften und zu leben ist der konservativen, nationalistischen und kapitalistischen Politik der Industriestaaten dieser Welt geschuldet.

Ich denke, dass sich diese Probleme zukünftig nur noch durch eine radikale weltweite Vereinigung lösen lässt. Die Menschheit entwickelt sich in Europa teilweise schon in die richtige Richtung. Viele Länder in Europa würden die „Idee“ Europa gerne intensivieren, jedoch erschweren reaktionäre, konservative und nationalistische Oppositionsparteien in fast allen europäischen Ländern den Fortschritt in eine moderne multikulturelle, internationalistische Zukunft. Die gesamte rechte Szene ist zur Zeit extrem unruhig und radikalisiert sich zunehmend in Ausdruck, Sprache, Ideologie und Handeln.

Das Ziel für die Zukunft sollte sein, einen riesigen internationalen Welt-Staat zu errichten. Selbstverständlich geht diesem Ziel eine lange Adaptionsphase voraus, die viele Jahrzehnte andauernd könnte. Man könnte zum Beispiel damit beginnen einen internationalen Völkerbund zu schließen, um die einzelnen Wirtschaftssysteme und Kulturen langsam zusammenzuführen. Eine Internationale Währung, ähnlich wie der Euro in Europa, könnte man erst einführen, wenn alle Staaten wirtschaftlich ein ähnliches Niveau erreicht haben. Dann wäre ein weltweiter Kapitalausgleich möglich, der Migrationsströme auf Schlag beenden könnte. Das Kapital was vorher ausschließlich dazu existierte sich zu vermehren, könnte dann endlich da eingesetzt werden, wo es Menschen am nötigsten bräuchten. In einem internationalen Staat wären alle Menschen gleichermaßen füreinander verantwortlich, was bedeutet, dass auch die Verantwortung für die Umwelt gleich verteilt ist.

Abgesehen von all diesen Gedanken und Ideen möchte ich noch mit einem großen Irrtum aufräumen, dem rechtsradikale Rassisten und Antisemiten sehr oft aufsitzen. In rechten, völkischen Kreisen hat man Angst vor ethnischer und kultureller Vermischung. Die glauben an sowas wie besondere Stärken und Eigenschaften bei „nordischen Germanen“. Sie haben Angst davor, dass ihr „Volk“ durch „Vermischung“ aussterben könnte. Besonders rechtsradikale Verschwörungstheoretiker wie Attila Hildmann befeuern ihre Anhänger mit dieser Abstammungs-Rassisten-Propaganda. Wissenschaftlich betrachtet ist das selbstverständlich nicht haltbar. Das Gegenteil ist der Fall. Die Entwicklung des Homo Sapiens im Rahmen der Evolution ist dann am effektivsten, wenn die Genpoole dieser Welt möglichst gut vermischt sind. Das bedeutet, dass völkischer Nationalismus und Separierung von Menschen hinsichtlich der Evolution extrem ineffektiv sind. Genetische Defekte und Krankheiten die sich in bestimmten Regionen dieser Welt hartnäckig von Generation zu Generation halten, könnten theoretisch durch einen größeren Genpool immer weniger werden und irgendwann gänzlich verschwinden.

Desto größer der Genpool in einer Gesellschaft ist, desto weniger Pathogene können sich durchsetzen. Desto größer der Genpool einer Gesellschaft ist, desto effizienter und schneller kann sich die Evolution anpassen. Auch das ist ein positiver Nebeneffekt von Internationalismus und Multikulturalismus.

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Eine Utopie: Multikultureller, demokratischer Sozialismus und ein Weltstaat – Das Ende der Nationen

Mitgliederentscheid: Bundesvorstand der Linken bittet Mitglieder gegen ein BGE zu stimmen – Parteichefin Kipping kämpft für ein BGE – Ein Kommentar

„Die Zukunft bringt den absoluten Traum der Linken eigentlich mit sich, dass müssen nur noch alle verstehen. Die Roboter arbeiten und das Volk tanzt. Das ist natürlich übertrieben gesagt, aber ihr versteht was ich meine. Eine Linke die an Leistungs- und Lohnarbeits-Tugenden festhält wie die CDU/CSU ist mir suspekt.“

Am Samstag hat sich der Bundesvorstand der Linken für einen Mitgliederentscheid zum Thema „bedinungsloses Grundeinkommen“ ausgesprochen. Als ich das gehört habe, dachte ich zuerst: Yes! Es läuft, jetzt nehmen sie endlich das bGE offiziell mit ins Parteiprogramm. Aber ich wurde dann leider doch noch extrem enttäuscht und geschockt.

Der Bundesvorstand hat gleichzeitig alle Mitglieder darum gebeten, mit „Nein“ abzustimmen. Das ist kein Scherz. Das eigentliche Interesse des Vorstandes ist es also, dass bGE los zu werden, solange es noch geht. Wahrscheinlich haben sich ein paar Alt-Linke im Vorstand gedacht, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrheit gegen ein bGE mit jedem Tag geringer wird. Für mich ist nicht klar, wie man gegen ein bGE sein kann, aber mir ist klar, dass es bestimmt eine Menge Leute in der Linken gibt, die man noch überzeugen könnte. Hinsichtlich dessen finde ich, dass es ein Skandal ist, dass der Bundesvorstand eine Abstimmung erhebt und gleichzeitig die Wähler dazu aufruft, tendenziell abzustimmen. Das ist meiner Meinung nach Wahlbetrug und Beeinflussung gröbster Art.

Hier der Link zu Artikel vom RND zum Mitgliederentscheid der Linken.

Noch schlimmer ist, dass sich die Parteichefin Katja Kipping für ein bGE ausspricht. Also versteht mich nicht falsch, es ist gut, dass sie sich für ein bGE einsetzt, aber der Fakt, dass der Bundesvorstand der Linken gegen die eigene Parteichefin arbeitet, lässt doch sehr tief blicken. Ich wäre an Kippings Stelle ganz schön genervt.

“Mit einer Entscheidung, die öffentlich als ein Nein zum Grundeinkommen gewertet würde, würden wir uns im Gegensatz zu über 70 Prozent unserer Wähler*innen stellen. Für viele steht das Grundeinkommen stellvertretend für eine zeitgemäße soziale Sicherung. Ein Nein beim Mitgliederentscheid, ganz gleich, wie gut es begründet ist, wird kommunikativ als Nein zur neuen sozialen Idee gewertet. Ein Ja kann im Wahlkampf zusätzlich mobilisieren.” – Katja Kipping, Parteichefin Die Linke

Wahrscheinlich ist es nötig die alte, verstaubte, opportunistische Linke programmatisch zu erneuern und personell neu zu besetzen. Ich habe häufig das Gefühl, dass sich viele Politiker damit schwer tun zu verstehen, dass wir in der Zukunft nicht mehr in einer Welt leben, in der es nur noch um stumpfe Lohnarbeit und Vollbeschäftigung geht. In der Zukunft wird es darum gehen, die Menschen sinnvoll zu beschäftigen und gleichzeitig sozial abzusichern. In naher Zukunft werden 45% der heutigen Arbeitsplätze durch künstliche Intelligenz ersetzt. Und das ist mega gut!

Die Zukunft bringt den absoluten Traum der Linken eigentlich mit sich, dass müssen nur noch alle verstehen. Die Roboter arbeiten und das Volk tanzt. Das ist natürlich übertrieben gesagt, aber ihr versteht was ich meine. Eine Linke die an Leistungs- und Lohnarbeits-Tugenden festhält wie die CDU/CSU ist mir suspekt. Es kann doch nicht immer nur um Leistung und Vergütung gehen – dachte ich zumindest. Anscheinend schwelgen die Alt-Linken immer noch in den Erinnerungen der 80er und 90er, weit vor Agenda 2010, wo die Gehälter der Arbeiterklasse noch gut waren und auch ein Handwerker sich ein Haus bauen konnte. Das ist doch Käse.

Wir müssen in die Zukunft schauen und uns selbst das perfekte bGE erschaffen. Darum geht es ja. Die Linke sollte sich zur Aufgabe machen, ein perfektes System rund um ein bGE aufzubauen, damit uns nicht irgendwelche neoliberalen Turbokapitalisten aus dem Silicon Valley zuvor kommen. Denn man kann ein bGE absolut falsch einführen, weshalb es umso wichtiger ist, dass wir das nicht anderen Parteien überlassen. Katja Kipping begeistert mich mit ihren Ansichten zum bGE wirklich sehr. Sie hat verstanden, dass ein neues Zeitalter auf uns zu kommt, in dem wir eine neue soziale Absicherung benötigen werden.

Fazit: Das bGE wird kommen. Im gesamten, großen Westen. Bei manchen früher, bei anderen später, aber am Ende wird sich das bGE durchgesetzt haben. Kipping und viele andere Linke in Deutschland haben das verstanden, der Bundesvorstand der Linken anscheinend nicht. Die Linke sollte sich schleungist zusammen tun und auf ein bGE einigen, damit wir stark in die Zukunft starten können, mit vielen guten Ideen zum bGE!

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Mitgliederentscheid: Bundesvorstand der Linken bittet Mitglieder gegen ein BGE zu stimmen – Parteichefin Kipping kämpft für ein BGE – Ein Kommentar

Corona-Krise als Chance nutzen: Soziale Absicherung in der Zukunft durchs BGE – Ein Kommentar

„Es gäbe eine Lösung die schon seit Jahren von vielen Intellektuellen diskutiert wird: Ein bedingungsfreies Grundeinkommen.“

Angesichts der Corona-Krise ist der Zusammenhalt in Deutschland, bei den Meisten zumindest, doch sehr groß. Abgesehen von den paar Prozent asozialen Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern, denn die wird es als gesamtgesellschaftliches Problem immer geben. Es gibt nämlich mehrere andere, viel größere Probleme. Es dauert nicht mehr lange, dann wird die vor kurzem noch recht ordentlich privilegierte Mittelschicht auf Hartz-4 Niveau sinken, weil die Betriebe pleite gehen, Gehälter nicht ausgezahlt werden, Aktien-Depots und Sparpläne wertlos werden und Aufträge fehlen. Es werden nur wenige spezifische Sparten von den Krisen profitieren. Wie lange werden sich die Leute das also gefallen lassen? Die ganzen stolzen Bild-Leser die ihr Leben lang nie krank waren und immer in die Rente eingezahlt haben, werden auf kurz oder lang völlig mittellos sein. Zugespitzt formuliert: Bald könnte Revolution in der Luft liegen. Wenn nicht 2020 durch Corona, dann auf jeden Fall bis 2030, denn der technologische Fortschritt wird die Arbeitslosigkeit auch extrem fördern und dadurch die zusätzlich Wirtschaft strangulieren. Das bedeutet, dass selbst wenn die Wirtschaft die Corona-Pandemie wegsteckt, steht immer noch der Klimawandel vor der Tür und noch dazu die technologische Entwicklung, ganz besonders in die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Wenn der Mittelstand anfängt das Beben zu spüren, gerät das politische Gefüge ins Wanken. Ähnlich wie eine gemütlich grasende Herde Gnus, die ein Erdbeben wittert und dann plötzlich voller Panik durch die Steppe rennt. Erst dann brechen auch die ewigen 30% CDU-Wähler zusammen. Es wird sich sowieso erst bewegt, wenn man etwas spürt. Deshalb ist der Kapitalismus auch so asozial, denn der Mittelstand schaut einfach nicht hin wenn ein paar Minderheiten unter die Räder kommen. Solange sie die Raten für ihren Audi und ihr Haus bezahlen können ist alles gut. Solange niemand aus der eigenen Familie an Corona erkrankt oder stirbt, ist alles gut. Solange man selbst die Miete noch zahlen kann, ist alles gut. Aber bald werden auch die letzten überprivilegierten Mittelständler in den Abgrund gezogen und werden um die unschöne Erfahrung der Mittellosigkeit nicht herum kommen, es sei denn, der Staat handelt rechtzeitig und richtig in Form eines bedingungsfreien Grundeinkommens!

Das bedingungsfreie Grundeinkommen wird schon seit Ewigkeiten von vielen Intellektuellen weltweit als extrem plausible Lösung vorgeschlagen.

Ein bedingungsfreies Grundeinkommen braucht unsere Gesellschaft in der Zukunft sowieso, weshalb es sehr sinnvoll wäre, die aktuelle Krise die vor der Tür steht, zu nutzen, um ein bedingungsfreies Grundeinkommen im gesamten großen Westen einzuführen. Die Überlegungen und Konzepte dafür liegen schon überall, komplett durchgerechnet und geprüft, auf den Tischen, nur fehlt noch der Mut zur Umsetzung. Sowohl die große Mehrheit der Leute aus dem Silicon Valley und viele andere Intellektuelle aus sämtlichen Wissenschaftsbereichen weltweit warten nur darauf, dass das bGE endlich eingeführt wird, und der sinnlose, kapitalistische „Wachstums-Wahnsinn“ aufhört, um sich endlich in das nächste Zeitalter zu entwickelt, in dem es nicht mehr ausschließlich um Geld und Macht geht. Es entsteht dann endlich eine Welt, in der jeder Mensch wirklich sein Leben leben kann, ohne dabei von anderen Erwartungen missbraucht zu werden. Endlich werden im Grunde auch Mütter für das Mutter sein bezahlt. Menschen die Dinge heute ehrenamtlich machen, können dann davon Leben, dass wäre eine wunderbare Welt. Es gäbe den gesamten deutschen Beamten-Bürokratie-Unsinn nicht mehr. Millionen Menschen aus Bullshitjobs, die den Staat hunderte Milliarden kosten, sind dann endlich frei um sich selbst zu verwirklichen. Sie haben dann endlich mehr Zeit für sich selbst und viel wichtiger: Auch für andere Menschen. Das könnte der Weg aus der Ellenbogengesellschaft sein. Der Weg der uns die Empathie zurück in die Mitte der Gesellschaft bringt. Sowieso wird sich die Bürokratie in den nächsten Jahrzehnten um ein Vielfaches verkleinern. Deshalb wäre es klug schon jetzt, aus der Corona-Krise heraus, das BGE schon früh einzuführen und im Rahmen demokratischer Entscheidungsfindung zu optimieren. Die Menschheit könnte sich dann endlich im „Mensch sein“ üben, statt im Selbstoptimierungswahn zu ersticken. Der Fokus wäre endlich das Gemeinwohl.

Wieso passiert bis jetzt nichts?

Angst davor den inoffiziellen politischen Klassizismus abzuschaffen?
Angst davor den Menschen das aller Nötigste zur Verfügung zu stellen?
Angst davor, nicht mehr zu 100% gewinnbringend handeln zu können?
Angst davor, etwas menschliches zu tun?
Angst davor zu teilen?
Angst vor Veränderungen?
Angst vor der Zukunft?
Angst vor sich selbst?
Angst vor Emotionen?
Angst vor kleinerer Rendite?
Angst vor finanziellen Verlusten?
Angst vor anderen Menschen?
Angst vor Verlust von Macht/Einfluss/Ansehen/Besitz?

Alles Ängste die ich nicht empfinde. Trotzdem habe ich versucht Ängste zu finden, die vielleicht wirklich existieren. All diese potenziellen Ängste verhindern dringend nötige Entwicklungen hinsichtlich mehrerer existenzieller Krisen. Ich spreche da von: Corona, Klimawandel, Kapitalismus, Sozioökonomische-Krise, Rechtsextremismus, Künstliche-Intelligenz, Industrie 2.0 usw..

Ich denke wir sollten schnellst möglich den größten Teil des deutschen Bürokratieapparates einstampfen und direkt ein bedingungsfreies Grundeinkommen einführen. Das impliziert natürlich das sämtliche aktuellen sozialen Leistungen eingestellt werden. Jeder deutsche Bürger, egal wie alt, bekommt 1500€. Sonderzahlungen die schon vorher bestanden, auf Grund von Krankheiten oder anderen wichtigen gesundheitlichen oder ethisch/moralischen Problemen, bleiben natürlich unverändert. Noch dazu sollten die ersten 1000 Euro die man dazu verdient steuerfrei sein, damit werden dann extrem viele kleine, enorm wichtige Jobs wieder lukrativ und der Mindestlohn könnte abgeschafft werden. Dazu kommt eine radikale Umstrukturierung der deutschen Marktwirtschaft, die in Zukunft ausschließlich für das Gemeinwohl handeln muss. Bereicherung des Einzelnen gibt es nicht mehr, also auch keine absurd Hohen Millionen Boni oder Sonderzahlungen. Einzelne wenige extreme Reichtümer werden aufgelöst, auf Grund von Sinnlosigkeit. Wir reden da von bestimmt einer Billiarden Euro, die unangetastet in irgendwelchen virtuellen Blasen vor sich hin brodeln und immer fetter werden. Niemand hat etwas davon, bis auf die paar verwirrte Asoziale, die auf dem Papier immer mächtiger werden. Sowas wird dann endlich Geschichte sein und wir Menschen könnten voller Stolz sagen, dass wir in einem Zeitalter angekommen sind, in dem Fortschritt, Bildung, Zeitgeist und Gemeinwohl zählen und nicht mehr Geld, Besitz, Wachstum und Macht. Begraben wir das Zeitalter der Penisprotesen!

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Corona-Krise als Chance nutzen: Soziale Absicherung in der Zukunft durchs BGE – Ein Kommentar

Bedingungsloses Grundeinkommen: Modellversuch für Schleswig-Holstein geplant – Unterstützer gesucht

„Schleswig-Holstein ist das statistisch betrachtet am meisten vom BGE überzeugte Bundesland, weshalb es Sinn macht die ersten großen Versuche auch in Schleswig-Holstein zu starten.“

Der Verein „Mein Grundeinkommen e.V.“ (www.mein-grundeinkommen.de) setzt sich seit 2014 für das Bedingungslose Grundeinkommen ein, in dem durch Spendengelder der Unterstützer regelmäßig Grundeinkommen in Höhe von 1000€ im Monat verlost werden. Sobald 12.000 Euro zusammengekommen sind, bekommt einer der tausenden Unterstützer ein Jahr lang jeden Monat 1000€. Jeder kann in den Verein eintreten und mitmachen. Wer irgendeinen Betrag spendet, landet automatisch im Lostopf, egal wie hoch der Betrag ist. Die Idee dahinter ist recht logisch. Der Verein betreibt im Grunde Forschung durch direktes ausprobieren und versucht Kritiker von dem Model „BGE“ zu überzeugen, in dem die positiven Veränderungen aus dem Alltag der Gewinner erzählt werden. Viele Menschen erreichten durch das BGE eine komplett neue Chance ihre Träume zu verwirklichen. Endlich muss man nicht mehr arbeiten um zu leben, sondern man lebt gerne um zu arbeiten, bzw. arbeiten kann dann leben bedeuten!

Und jetzt gibt es tolle Neuigkeiten! Mein Grundeinkommen e.V. plant eine Petition für einen Volksentscheid für den Test des BGE in Schleswig-Holstein. Schleswig-Holstein ist das statistisch betrachtet am meisten vom BGE überzeugte Bundesland, weshalb es Sinn macht die ersten großen Versuche auch in Schleswig-Holstein zu starten. Die Bevölkerung in Schleswig-Holstein ist Deutschland weit betrachtet am BGE freundlichsten. Die Petition ist noch nicht gestartet, der Verein geht aber jetzt schon von ca. 5000 festen Unterschriften aus, und die Idee ist erst frisch. Wenn die Petition 25.000 Unterschriften zusammen bekommt, wird ein Volksentscheid in Schleswig-Holstein darüber entscheiden, ob das BGE getestet wird oder nicht.

Da der Sitzt von Übermensch.Blog in Schleswig ist, ist es klar, dass wir den Verein und seine Idee vehement unterstützen. Wir vom Übermensch.Blog sind jeder humanen, klugen Zukunftsidee gegenüber offen und befürworten ein BGE. Wir brauchen eure Stimmen um aktiv etwas vernünftiges für die Zukunft zu tun. Helft uns, helft euch, macht mit! Wir lassen euch alle Links mit wichtigen Informationen hier stehen, damit ihr auf dem laufenden bleibt. (Anbei die Email von Mein Grundeinkommen e.V. mit allen wichtigen Infos.)

Schleswig-Holstein startet!Mach mit

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Aufruf von Mein Grundeinkommen e.V.:

Die Expedition Grundeinkommen fordert einen staatlichen Modellversuch zum Grundeinkommen – per Volksabstimmung.

Bereits 19.000 Menschen unterstützen die Idee. Das zeigt: Das Grundeinkommen bewegt uns alle! Wenn die Volksabstimmung in Schleswig-Holstein erfolgreich ist, muss die Landesregierung endlich den nächsten Schritt wagen: Dann startet 2022 ein Modellversuch, um herauszufinden, welche Auswirkungen das Grundeinkommen auf unsere Gesellschaft hat. Mein Grundeinkommen ist nicht Initiatorin dieser Kampagne – aber wir unterstützen die großartige Initiative von Expedition Grundeinkommen mit aller Kraft. Das kannst du selbst tun: Unterschriften sammeln, Unterschriftenlisten auslegen oder einfach nur unterschreiben.

Ja, ich mache mit.
Mit deiner Hilfe kommen wir der Einführung eines Grundeinkommens einen großen Schritt näher.
Liebe Grüße in den Norden
Mein Grundeinkommen e.V.
Greta und Volker

Bedingungsloses Grundeinkommen: Modellversuch für Schleswig-Holstein geplant – Unterstützer gesucht

Elon Musk spricht über Gemeinwohl-Ökonomie und fordert drastisches Umdenken – Eine Video Empfehlung

„Elon Musk is doing more than just trying to solve the carbon emission problem, he is also trying to change the way business is conducted. He is in a way trying to also change the game where the rules should fundamentally favor good behavior.“ – Ein Kommentar vom Youtube-User Tenzin

Auf der Veranstaltung „The Wrap“ sprach Elon Musk bereits vor 3 Jahren darüber, wie sich die gesamte Wirtschaftswelt ändern sollte, um den Planeten zu retten. Ganz besonders fordert er, dass nicht mehr nur rein wirtschaftlicher Erfolg belohnt werden sollte, sonder ausschließlich vernünftiges, nachhaltiges Handeln. Das bedeutet Unternehmer sollten nur noch in Dinge investieren, die der Menschheit und dem Planeten ausschließlich gut tun, ganz im Sinne eine Gemeinwohlökonomie Wie lange es dauert bis die Trumps und Buffet’s dieser Welt umdenken und auf einmal Dinge tun die nicht nur ihnen selbst hilft, weiß leider auch Elon Musk nicht. Trotzdem freuen wir uns darüber, dass es Unternehmer wie Musk gibt, die nicht nur für Geld arbeiten.

Hier könnt ihr einen Ausschnitt von der Veranstaltung sehen, in der Elon Musk darüber spricht. Viel Spaß!

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Elon Musk spricht über Gemeinwohl-Ökonomie und fordert drastisches Umdenken – Eine Video Empfehlung

Die Zukunft: Bedingungsloses Grundeinkommen, künstliche Intelligenz und eine völlig andere Arbeitswelt!

„Hinsichtlich der großen Veränderungen in der Zukunft, wird es Zeit sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen auseinander zu setzten, um der Bevölkerung ihren Lebensstandard zu sichern.“

(Die Rechte am Titelbild hält http://www.hallesche-stoerung.de)

Das zweite Maschinenzeitalter hat gerade begonnen. Maschinen werden jetzt von Jahr zu Jahr intelligenter und autonomer. Die Algorithmen zur künstlichen Intelligenz aus dem Silicon Valley sind schon viel weiter als wir denken. Maschinen und Roboter werden alle algorithmisierbaren Tätigkeiten übernehmen. Taxifahrer, Busfahrer, Beamte, Lieferungen, Fabrikarbeiter, Juristen, Steuerberater und noch viele, viele mehr aus unserem völlig aufgeblasenen Bürokratie-Ämter-Chaos. Nach der Oxford-Studie zur Zukunft der Arbeit, die auch Richard David Precht oft zitiert, werden innerhalb der nächsten 25 Jahre bis zu 45% der Arbeitsplätze wegfallen. Es werden nur wenige neue, hochspezialisierte Jobs entstehen, die wohl kaum von Taxifahrern kurz vor der Rente übernommen werden können. Wir können eine Bürokauffrau nicht für Mindestlohn Spargel stechen lassen oder dergleichen. Die Traum von der Vollbeschäftigung ist Unsinn und auch überhaupt kein tolles Ziel. Ziel sollte es sein sich gesellschaftlich in der Zukunft so weit zu entwickeln, dass man den größten Teil seiner Zeit seinen eigenen Interessen widmen kann. Es geht nicht mehr um krampfhafte Vollbeschäftigung, sondern um sinnvolle und effiziente Talentförderung und Nutzung! In der Zukunft werden ganz besonders die Berufe wichtig sein, bei denen den Menschen Kontakt mit echten anderen Menschen wichtig ist. Das sind Berufe wie Pflegekräfte, Hausärzte, Erzieher und Therapeuten die in der Zukunft sehr gefragt sein werden. Beim hochqualitativen Handwerk wird es wahrscheinlich ähnlich.

Das Problem am Fortschritt ist meistens, dass geniale Prototypen noch viel zu teuer sind, um sie in Serie millionenfach zu produzieren. Das ist für unsere Gesellschaft gut, weil wir dadurch mehr Zeit haben unser System an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Ich betone aber, dass die Regierungen im Moment eher garnichts dafür tun diesen Planeten auf die Zukunft vorzubereiten. Es geht die meiste Zeit um Rendite und Macht. Hier zwei kleine Technik Beispiele vom Youtube-Kanal der Firma Boston Dynamics: (Alle Rechte an den Videos liegen bei der Firma Boston Dynamics.)

Der Roboter names „Atlas“:

Der Roboter names „Spot“:

Und hier ein Beispiel wie es Später in großen Lagerhäusern aussehen wird:

Durch die entstehende Arbeitslosigkeit und die dadurch hohe Belastung des Sozialsystems, müssen wir uns etwas überlegen, die Gesellschaft grundsätzlich abzusichern. Mit einem durch Finanztransaktionssteuer finanziertem BGE kann man die aufgeblasene Bürokratie in Deutschland einstampfen. Jeder bekommt 1500 Euro und kann bis zu 1000 Euro steuerfrei dazu verdienen. Dadurch werden Menschen nicht mehr als nutzlos und dumm stigmatisiert wie durch Hartz 4 und die Motivation auch kleine Jobs zu erledigen steigt enorm. Soziale Unterschiede werden dann viel kleiner. Zusätzlich fällt der Hochfrequenzhandel an der Börse weg, wenn es eine Finanztransaktionssteuer von z.B. 0,1% gebe. Wir müssen das Geld da abschöpfen wo es ist: Es steckt in riesigen virtuellen Blasen. In der Schweiz könnte man jedem Bürger 2500 Franken zahlen bei einer Finanztransaktionssteuer von nur 0,05%! Wenn man sich das auf der Zunge zergehen lässt, wird einem klar, wie verbrecherisch und inhuman das gesamte kapitalistische System ist. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Früher oder später müssen auch sinnlose Reichtümer umverteilt und Millionengehälter und Abfindungen verboten werden. Die Möglichkeiten allen Menschen Grundlagen zu schaffen bestehen längst, wir dürfen uns nur nichts anderes von den psychopathischen Kapitalisten erzählen lassen. Leider rutschen die Regierungen dieser Welt zur Zeit eher auf den Schleimspuren der Milliardäre aus und verlieren dann komplett ihre Moral gegenüber ihrer Bürger. Perverser Reichtum sollte einfach verboten werden. Eine Vermögenssteuer, die mit der Agenda 2010 abgeschafft wurde, muss dringend wieder eingeführt werden. Eine Schande, dass gerade die SPD die kleinen Leute von damals bis heute verarmt hat.

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Die Zukunft: Bedingungsloses Grundeinkommen, künstliche Intelligenz und eine völlig andere Arbeitswelt!