Mitgliederentscheid: Bundesvorstand der Linken bittet Mitglieder gegen ein BGE zu stimmen – Parteichefin Kipping kämpft für ein BGE – Ein Kommentar

„Die Zukunft bringt den absoluten Traum der Linken eigentlich mit sich, dass müssen nur noch alle verstehen. Die Roboter arbeiten und das Volk tanzt. Das ist natürlich übertrieben gesagt, aber ihr versteht was ich meine. Eine Linke die an Leistungs- und Lohnarbeits-Tugenden festhält wie die CDU/CSU ist mir suspekt.“

Am Samstag hat sich der Bundesvorstand der Linken für einen Mitgliederentscheid zum Thema „bedinungsloses Grundeinkommen“ ausgesprochen. Als ich das gehört habe, dachte ich zuerst: Yes! Es läuft, jetzt nehmen sie endlich das bGE offiziell mit ins Parteiprogramm. Aber ich wurde dann leider doch noch extrem enttäuscht und geschockt.

Der Bundesvorstand hat gleichzeitig alle Mitglieder darum gebeten, mit „Nein“ abzustimmen. Das ist kein Scherz. Das eigentliche Interesse des Vorstandes ist es also, dass bGE los zu werden, solange es noch geht. Wahrscheinlich haben sich ein paar Alt-Linke im Vorstand gedacht, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrheit gegen ein bGE mit jedem Tag geringer wird. Für mich ist nicht klar, wie man gegen ein bGE sein kann, aber mir ist klar, dass es bestimmt eine Menge Leute in der Linken gibt, die man noch überzeugen könnte. Hinsichtlich dessen finde ich, dass es ein Skandal ist, dass der Bundesvorstand eine Abstimmung erhebt und gleichzeitig die Wähler dazu aufruft, tendenziell abzustimmen. Das ist meiner Meinung nach Wahlbetrug und Beeinflussung gröbster Art.

Hier der Link zu Artikel vom RND zum Mitgliederentscheid der Linken.

Noch schlimmer ist, dass sich die Parteichefin Katja Kipping für ein bGE ausspricht. Also versteht mich nicht falsch, es ist gut, dass sie sich für ein bGE einsetzt, aber der Fakt, dass der Bundesvorstand der Linken gegen die eigene Parteichefin arbeitet, lässt doch sehr tief blicken. Ich wäre an Kippings Stelle ganz schön genervt.

“Mit einer Entscheidung, die öffentlich als ein Nein zum Grundeinkommen gewertet würde, würden wir uns im Gegensatz zu über 70 Prozent unserer Wähler*innen stellen. Für viele steht das Grundeinkommen stellvertretend für eine zeitgemäße soziale Sicherung. Ein Nein beim Mitgliederentscheid, ganz gleich, wie gut es begründet ist, wird kommunikativ als Nein zur neuen sozialen Idee gewertet. Ein Ja kann im Wahlkampf zusätzlich mobilisieren.” – Katja Kipping, Parteichefin Die Linke

Wahrscheinlich ist es nötig die alte, verstaubte, opportunistische Linke programmatisch zu erneuern und personell neu zu besetzen. Ich habe häufig das Gefühl, dass sich viele Politiker damit schwer tun zu verstehen, dass wir in der Zukunft nicht mehr in einer Welt leben, in der es nur noch um stumpfe Lohnarbeit und Vollbeschäftigung geht. In der Zukunft wird es darum gehen, die Menschen sinnvoll zu beschäftigen und gleichzeitig sozial abzusichern. In naher Zukunft werden 45% der heutigen Arbeitsplätze durch künstliche Intelligenz ersetzt. Und das ist mega gut!

Die Zukunft bringt den absoluten Traum der Linken eigentlich mit sich, dass müssen nur noch alle verstehen. Die Roboter arbeiten und das Volk tanzt. Das ist natürlich übertrieben gesagt, aber ihr versteht was ich meine. Eine Linke die an Leistungs- und Lohnarbeits-Tugenden festhält wie die CDU/CSU ist mir suspekt. Es kann doch nicht immer nur um Leistung und Vergütung gehen – dachte ich zumindest. Anscheinend schwelgen die Alt-Linken immer noch in den Erinnerungen der 80er und 90er, weit vor Agenda 2010, wo die Gehälter der Arbeiterklasse noch gut waren und auch ein Handwerker sich ein Haus bauen konnte. Das ist doch Käse.

Wir müssen in die Zukunft schauen und uns selbst das perfekte bGE erschaffen. Darum geht es ja. Die Linke sollte sich zur Aufgabe machen, ein perfektes System rund um ein bGE aufzubauen, damit uns nicht irgendwelche neoliberalen Turbokapitalisten aus dem Silicon Valley zuvor kommen. Denn man kann ein bGE absolut falsch einführen, weshalb es umso wichtiger ist, dass wir das nicht anderen Parteien überlassen. Katja Kipping begeistert mich mit ihren Ansichten zum bGE wirklich sehr. Sie hat verstanden, dass ein neues Zeitalter auf uns zu kommt, in dem wir eine neue soziale Absicherung benötigen werden.

Fazit: Das bGE wird kommen. Im gesamten, großen Westen. Bei manchen früher, bei anderen später, aber am Ende wird sich das bGE durchgesetzt haben. Kipping und viele andere Linke in Deutschland haben das verstanden, der Bundesvorstand der Linken anscheinend nicht. Die Linke sollte sich schleungist zusammen tun und auf ein bGE einigen, damit wir stark in die Zukunft starten können, mit vielen guten Ideen zum bGE!

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Mitgliederentscheid: Bundesvorstand der Linken bittet Mitglieder gegen ein BGE zu stimmen – Parteichefin Kipping kämpft für ein BGE – Ein Kommentar

Bundesweiter kognitiver Totalausfall bei 37% der Bevölkerung – Ein Kommentar

„Heute müssen wir einen kleinen, aber sehr unerwarteten Schock verdauen. Wir hätten nicht gedacht, dass unsere Ewiggestrigen in Deutschland wirklich noch so tief im Winterschlaf stecken… oder schlafen sie vielleicht immer? Das würde so einiges erklären.“

Aktuelle Umfragewerte von Kantar (Emnid) zur Sonntagsfrage vom 18.04.2020 haben Schreckliches ergeben:

Union 37 %
SPD 18 %
Grüne 16 %
Linke 7 %
FDP 8 %
AfD 9 %
Sonstige 5 %

37% Prozent der Deutschen glauben trotz der Krise immer noch an das neoliberale, konservative „Weiter-So-Prinzip“ der Regierung. In den letzten zwei Dekaden war die Union durchgängig in der Regierungsverantwortung und hat Deutschland zu einem noch langsameren, ineffizienteren und asozialeren Staat gemacht als er davor schon war. Soziale Marktwirtschaft, Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind schon lange nur noch Phrasen ohne Inhalt und Bedeutung für die Bevölkerung. Wer das Gegenteil behauptet, hat einfach nur die Falschen gefragt oder die Realität bewusst ignoriert. Mit der Agenda 2010 sind Millionen Menschen in Deutschland von Ämtern und Behörden inoffiziell als Menschen 2. Klasse gebranntmarkt worden. Vor allem Menschen, die auf Grund von Schicksalsschlägen nicht mehr die erwünschte „Leistung“ erbringen können, werden einfach fallen gelassen. Menschen die zwar etwas leisten könnten, aber sich nicht sinnlos versklaven lassen möchten, werden auch als Menschen 2. Klasse gebranntmarkt. Dieser inoffizielle Klassizismus steckt auch in den Köpfen vieler überprivilegierter, aber auch unterprivilegierter Menschen, die fest daran glauben, dass Sozialdarwinismus ein fester Bestandteil einer Gesellschaft sein muss. Es gibt Menschen, die müssen erst sehen, dass es anderen schlecht geht, um sich selber besser zu fühlen. Heute lässt sich also der Wert eines Menschen in unserer Gesellschaft an seinem Kontostand ablesen. Respekt und Akzeptanz bekommt der, der sich den Gegebenheiten anpasst und genau das tut, was erwartet wird. Eigeninitiative wird nicht gerne gesehen, denn sie ist oft unberechenbar. Deshalb ist unser Bildungssystem auch nach preußischem Vorbild danach ausgerichtet, den individuellen Freigeist in Kindern zu zerstören, um unter Druck möglichst viel gehörigen Fleiß zu generieren, während gleichzeitig „Mündigkeit“ gepredigt wird, was in diesem Falle ein Missbrauch des Wortes ist.

Geld und Macht gehen Hand in Hand. Der Beweis dafür, dass Politik nicht die Interessen der Wähler, sondern die Interessen des Geldes vertritt, zeigt unsere aktuelle Vermögensverteilung. Ein paar Dutzend Familien in Deutschland besitzen fast das gesamte Kapital, während Menschen auf der Straße verhungern oder erfrieren, Mütter ihre Miete nicht zahlen können, oder chronisch kranke Eltern kein Geld für die Weihnachtsgeschenke ihrer Kinder haben. Kindergeld bekommen in Deutschland die, die es kaum brauchen. Menschen die es extrem dringend brauchen, denen wird es genommen und gegengerechnet. Die Gesetzgebung tut viel dafür, dass Menschen mit viel Geld noch mehr Geld bekommen ohne etwas dafür zu tun. Menschen mit wenig Geld sollen möglichst wenig Kosten, aber dafür extrem viel leisten. Irgendwer muss das Geld der Milliardäre ja erarbeiten.

Das alles ist 37% der Wähler in Deutschland entweder völlig egal, weil sie entweder bösartig sind, oder aber völlig ahnungslos. Die wählen einfach weiter die Schöpfer und Wächter dieses inhumanen, asozialen Systems, welches eigentlich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den gesunden Menschenverstand ist. Ewiges Wachstum in einer endlichen Welt… wer daran glaubt, sollte sich unverzüglich neurologisch untersuchen lassen. Höchstwahrscheinlich sind viele dieser Menschen auch einfach bösartig. Vielleicht sind viele egoistische Rentner dabei, denen die Zukunft ihrer Kinder egal ist? Vielleicht sind viele überprivilegierte dabei, die Spaß daran haben, besser gestellt zu sein, als andere Menschen? Vielleicht brauchen sie das Leid in der Gesellschaft, um sich selbst gut zu fühlen? In meiner Welt in es völlig unbegreiflich konservativ-bürgerlich-neoliberal zu wählen.

Alles Asoziale, Unlogische und Antiquierte was die Union in den letzen Dekaden verzapft hat, hat uns in der Entwicklung und in der Aufklärung für die Zukunft um Jahre zurückgeworfen. Es gibt so viele dumme, tugendhafte Gesetzgebungen und Entscheidungen, die logisch und wissenschaftlich betrachtet nicht mal ansatzweise stand halten können. Für die einfachsten humanen Gesetzgebungen brauchte Deutschland Ewigkeiten. Sei es die Homo-Ehe, oder die Cannabis-Gesetzte, die immer noch völlig sinnlos sind. Es werden Millionen an Steuergeldern verbrannt in sinnlosen Aktionen der Justiz. Deutschland ist eines der letzten Länder in Europa, in dem man noch wegen Schulden in den Knast geht. Ersatzhaft heißt das. Der Staat beraubt dich deiner Freiheit, wenn du Schulden nicht bezahlen kannst. Das bedeutet, dass Leute mit viel Geld sich wie Schweine benehmen können, denn sie bezahlen einfach die Konsequenzen bei der Justiz. Armen Menschen macht der Staat vor der Verhaftung noch erst das Leben zur Hölle und sperrt dir dein Konto und somit auch deine Grundsicherung, damit du nichts mehr zu Essen hast. Soviel zum „Sozialstaat“. Auf diesem Blog findet man sehr viele Artikel mit Beispielen für die heftigen Ungerechtigkeiten innerhalb unserer kapitalistischen, kranken Welt. Wir sind zu Menschen geworden, um uns am Ende wie Tiere um Geld zu streiten. Wir vom Übermensch.Blog platzen vor Fremdscham.

Deshalb stellen wir vom Übermensch.Blog-Team den Unions-Fans eine ganz einfache Frage:

Was zur Hölle ist los mit euch?

Schalom,
Übermensch.Blog-Team

 

 

Bundesweiter kognitiver Totalausfall bei 37% der Bevölkerung – Ein Kommentar

Corona-Krise als Chance nutzen: Soziale Absicherung in der Zukunft durchs BGE – Ein Kommentar

„Es gäbe eine Lösung die schon seit Jahren von vielen Intellektuellen diskutiert wird: Ein bedingungsfreies Grundeinkommen.“

Angesichts der Corona-Krise ist der Zusammenhalt in Deutschland, bei den Meisten zumindest, doch sehr groß. Abgesehen von den paar Prozent asozialen Verschwörungstheoretikern und Corona-Leugnern, denn die wird es als gesamtgesellschaftliches Problem immer geben. Es gibt nämlich mehrere andere, viel größere Probleme. Es dauert nicht mehr lange, dann wird die vor kurzem noch recht ordentlich privilegierte Mittelschicht auf Hartz-4 Niveau sinken, weil die Betriebe pleite gehen, Gehälter nicht ausgezahlt werden, Aktien-Depots und Sparpläne wertlos werden und Aufträge fehlen. Es werden nur wenige spezifische Sparten von den Krisen profitieren. Wie lange werden sich die Leute das also gefallen lassen? Die ganzen stolzen Bild-Leser die ihr Leben lang nie krank waren und immer in die Rente eingezahlt haben, werden auf kurz oder lang völlig mittellos sein. Zugespitzt formuliert: Bald könnte Revolution in der Luft liegen. Wenn nicht 2020 durch Corona, dann auf jeden Fall bis 2030, denn der technologische Fortschritt wird die Arbeitslosigkeit auch extrem fördern und dadurch die zusätzlich Wirtschaft strangulieren. Das bedeutet, dass selbst wenn die Wirtschaft die Corona-Pandemie wegsteckt, steht immer noch der Klimawandel vor der Tür und noch dazu die technologische Entwicklung, ganz besonders in die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Wenn der Mittelstand anfängt das Beben zu spüren, gerät das politische Gefüge ins Wanken. Ähnlich wie eine gemütlich grasende Herde Gnus, die ein Erdbeben wittert und dann plötzlich voller Panik durch die Steppe rennt. Erst dann brechen auch die ewigen 30% CDU-Wähler zusammen. Es wird sich sowieso erst bewegt, wenn man etwas spürt. Deshalb ist der Kapitalismus auch so asozial, denn der Mittelstand schaut einfach nicht hin wenn ein paar Minderheiten unter die Räder kommen. Solange sie die Raten für ihren Audi und ihr Haus bezahlen können ist alles gut. Solange niemand aus der eigenen Familie an Corona erkrankt oder stirbt, ist alles gut. Solange man selbst die Miete noch zahlen kann, ist alles gut. Aber bald werden auch die letzten überprivilegierten Mittelständler in den Abgrund gezogen und werden um die unschöne Erfahrung der Mittellosigkeit nicht herum kommen, es sei denn, der Staat handelt rechtzeitig und richtig in Form eines bedingungsfreien Grundeinkommens!

Das bedingungsfreie Grundeinkommen wird schon seit Ewigkeiten von vielen Intellektuellen weltweit als extrem plausible Lösung vorgeschlagen.

Ein bedingungsfreies Grundeinkommen braucht unsere Gesellschaft in der Zukunft sowieso, weshalb es sehr sinnvoll wäre, die aktuelle Krise die vor der Tür steht, zu nutzen, um ein bedingungsfreies Grundeinkommen im gesamten großen Westen einzuführen. Die Überlegungen und Konzepte dafür liegen schon überall, komplett durchgerechnet und geprüft, auf den Tischen, nur fehlt noch der Mut zur Umsetzung. Sowohl die große Mehrheit der Leute aus dem Silicon Valley und viele andere Intellektuelle aus sämtlichen Wissenschaftsbereichen weltweit warten nur darauf, dass das bGE endlich eingeführt wird, und der sinnlose, kapitalistische „Wachstums-Wahnsinn“ aufhört, um sich endlich in das nächste Zeitalter zu entwickelt, in dem es nicht mehr ausschließlich um Geld und Macht geht. Es entsteht dann endlich eine Welt, in der jeder Mensch wirklich sein Leben leben kann, ohne dabei von anderen Erwartungen missbraucht zu werden. Endlich werden im Grunde auch Mütter für das Mutter sein bezahlt. Menschen die Dinge heute ehrenamtlich machen, können dann davon Leben, dass wäre eine wunderbare Welt. Es gäbe den gesamten deutschen Beamten-Bürokratie-Unsinn nicht mehr. Millionen Menschen aus Bullshitjobs, die den Staat hunderte Milliarden kosten, sind dann endlich frei um sich selbst zu verwirklichen. Sie haben dann endlich mehr Zeit für sich selbst und viel wichtiger: Auch für andere Menschen. Das könnte der Weg aus der Ellenbogengesellschaft sein. Der Weg der uns die Empathie zurück in die Mitte der Gesellschaft bringt. Sowieso wird sich die Bürokratie in den nächsten Jahrzehnten um ein Vielfaches verkleinern. Deshalb wäre es klug schon jetzt, aus der Corona-Krise heraus, das BGE schon früh einzuführen und im Rahmen demokratischer Entscheidungsfindung zu optimieren. Die Menschheit könnte sich dann endlich im „Mensch sein“ üben, statt im Selbstoptimierungswahn zu ersticken. Der Fokus wäre endlich das Gemeinwohl.

Wieso passiert bis jetzt nichts?

Angst davor den inoffiziellen politischen Klassizismus abzuschaffen?
Angst davor den Menschen das aller Nötigste zur Verfügung zu stellen?
Angst davor, nicht mehr zu 100% gewinnbringend handeln zu können?
Angst davor, etwas menschliches zu tun?
Angst davor zu teilen?
Angst vor Veränderungen?
Angst vor der Zukunft?
Angst vor sich selbst?
Angst vor Emotionen?
Angst vor kleinerer Rendite?
Angst vor finanziellen Verlusten?
Angst vor anderen Menschen?
Angst vor Verlust von Macht/Einfluss/Ansehen/Besitz?

Alles Ängste die ich nicht empfinde. Trotzdem habe ich versucht Ängste zu finden, die vielleicht wirklich existieren. All diese potenziellen Ängste verhindern dringend nötige Entwicklungen hinsichtlich mehrerer existenzieller Krisen. Ich spreche da von: Corona, Klimawandel, Kapitalismus, Sozioökonomische-Krise, Rechtsextremismus, Künstliche-Intelligenz, Industrie 2.0 usw..

Ich denke wir sollten schnellst möglich den größten Teil des deutschen Bürokratieapparates einstampfen und direkt ein bedingungsfreies Grundeinkommen einführen. Das impliziert natürlich das sämtliche aktuellen sozialen Leistungen eingestellt werden. Jeder deutsche Bürger, egal wie alt, bekommt 1500€. Sonderzahlungen die schon vorher bestanden, auf Grund von Krankheiten oder anderen wichtigen gesundheitlichen oder ethisch/moralischen Problemen, bleiben natürlich unverändert. Noch dazu sollten die ersten 1000 Euro die man dazu verdient steuerfrei sein, damit werden dann extrem viele kleine, enorm wichtige Jobs wieder lukrativ und der Mindestlohn könnte abgeschafft werden. Dazu kommt eine radikale Umstrukturierung der deutschen Marktwirtschaft, die in Zukunft ausschließlich für das Gemeinwohl handeln muss. Bereicherung des Einzelnen gibt es nicht mehr, also auch keine absurd Hohen Millionen Boni oder Sonderzahlungen. Einzelne wenige extreme Reichtümer werden aufgelöst, auf Grund von Sinnlosigkeit. Wir reden da von bestimmt einer Billiarden Euro, die unangetastet in irgendwelchen virtuellen Blasen vor sich hin brodeln und immer fetter werden. Niemand hat etwas davon, bis auf die paar verwirrte Asoziale, die auf dem Papier immer mächtiger werden. Sowas wird dann endlich Geschichte sein und wir Menschen könnten voller Stolz sagen, dass wir in einem Zeitalter angekommen sind, in dem Fortschritt, Bildung, Zeitgeist und Gemeinwohl zählen und nicht mehr Geld, Besitz, Wachstum und Macht. Begraben wir das Zeitalter der Penisprotesen!

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Corona-Krise als Chance nutzen: Soziale Absicherung in der Zukunft durchs BGE – Ein Kommentar

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Mein Name ist Felix Jungbluth (Pseudonym: Schlomo Goldbaum). Ich bin der Betreiber dieses Blogs. Ich schreibe hier über aktuelles Weltgeschehen, Zeitgeist, Kunst und Kultur im Rahmen sozialistischer und humanistischer Prinzipien. Ich bin ein „linksgrünversiffter Gutmensch“, der gerne kommuniziert und konstruktiv kritisiert. So werdet ihr viele Kritiken, Essays und Kommentare zu diversen Themen finden. Gleichzeitig versuche ich mit diesem Blog ein Gegengewicht zu den enorm zahlreichen rechtspopulistischen, rechtsradikalen und verschwörungstheoretischen Internet-Blogs und Magazinen zu etablieren.

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Schlomo Goldbaum

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