Das anachronistische Bildungssystem in Deutschland: Ineffizienz in Reinform – Ein Kommentar

„Und genauso ist Schule auch heute noch: Man verschwendet 13 Jahre mit Scheisse die einen nicht interessiert, um dann, aber auch nur wenn man die Scheisse gut genug reproduziert hat, endlich das zu lernen was einen Interessiert.“

Schon als Schüler habe ich unser Bildungssystem als extrem ineffizient empfunden. Talente werden brach liegen gelassen oder sogar bewusst unterdrückt um die Harmonie zu bewahren. Kinder werden schon in der Grundschule traumatisiert, stigmatisiert und für ihr ganzes restliches Leben gebranntmarkt wie ein Vieh im Mastbetrieb. Würde ich die Metapher des Mastbetriebes weiterspinnen, könnte man anhand der Noten die Fleischqualität erkennen. Unser Bildungssystem erschafft einen immer komplizierter werdenden, großen Transfermarkt wie im Fußball, wo der wertvollste derjenige ist, der möglichst fleißig, gehorsam, diszipliniert, opportunistisch und unkompliziert all das wieder ausgekotzt hat, was man ihm vorher zu fressen gab. Gleichzeitig gilt: Jeder gegen jeden, die Welt ist kalt und böse und denk nur an deinen Vorteil. Die Idee zur Hervorbringung eines möglichst ruhigen, angepassten, unmündigen, braven Bürgers der seine Situation niemals hinterfragen würde, war eine preußische Idee. Man brauchte Ja-Sager und Opportunisten, um viele stumpfe Staatsbeamte zu erzeugen. Gleichzeitig stellte man so sicher, das die Regierung damals die Unterstützung des Volkes inne hatte, denn niemand wurde dazu erzogen mal über den Tellerrand zu schauen oder Fragen zu stellen.

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Und genauso ist Schule auch heute noch: Man verschwendet 13 Jahre lang mit Scheisse die einen nicht interessiert, um dann, aber auch nur wenn man die Scheisse gut genug reproduziert hat, endlich das zu lernen was einen Interessiert.

Das ist völlig fatal und dumm, das muss man so direkt sagen, weil es einfach zu offensichtlich sinnlos ist. Wie viele Menschen die möglicherweise Nobelpreise bekommen könnten, dürfen heute nicht Medizin studieren, weil irgendwelche ewig gestrigen Dummköpfe meinen, der Numerus Clausus sage etwas über die Eignung eines Menschen für einen bestimmten Studiengang aus. Der Mensch der ein Abi mit 1.0 macht hat lediglich 13 Jahre lang einfach nur sehr gut reproduziert. Um das mal umgangssprachlicher zu formulieren: Wer ein 1.0 Abitur vorlegt, beweist damit höchstens, dass er 13 Jahre lang fleißig wiederholt hat, was ihm gesagt wurde.

Die Noten sagen einem leider nichts über Talente, Intelligenz, Meinungen, Charisma, Interesse, Persönlichkeit, Empathie und Co.. Sie sehen ich könnte diese Liste beliebig erweitern. Da ich selbst seit 4 Monaten Vater einer wunderbaren, kleinen Tochter bin, mache ich mir zunehmend Gedanken darüber, wie und wo sie mal zur Schule gehen wird. Das ist eine schwierige Frage, denn meine Generation wurde durch das Bildungssystem ruiniert. Ich bin jetzt 30. Jahre alt. Die aller wenigsten meiner alten Freunde sind inzwischen erfolgreich und gesund zu gleich. Die meisten von Ihnen leiden an psychischen Problemen wie Depressionen, Sucht oder Burn-Out, die sich im Rahmen der hohen Leistungsanforderungen heutzutage sehr schnell entwickeln. Es gab sogar Selbstmorde unter meinen alten Klassenkameraden. Aus Statistiken weiß ich, dass das kein Zufall ist. Meine Generation, also die jungen Erwachsenen von heute, leidet deutlich mehr an psychischen Erkrankungen als die Generationen vor uns. Die Techniker Krankenkasse hat 2018 berichtet, dass im Schnitt jeder dritte Versicherte einmal im Leben unter einer psychischen Krankheit leidet. Daran Schuld ist der perverse Turbo-Kapitalismus, der bis in die letzten Ecken alles ökonomisiert, allein im Interesse der steigenden Rendite. Das sorgt für weniger Geld im Bildungshaushalt des Staates und macht Menschen zu asozialen Alleingängern ohne Empathie. Der Druck ist heute enorm hoch. Jeder muss besser sein als der andere, und das auch noch in Jobs, die gar keinen Spaß machen. Herzlichen Glückwunsch an die Idioten die sich das System ausgedacht haben.

Viele von den Menschen meiner Generation sind aber auch unentschlossene Dauerstudenten oder Lebenskünstler, die in Jobs arbeiten, wo sowas wie Bewerbungsmappen und Lebensläufe keine Rolle mehr spielen. Glücklicherweise gibt es inzwischen Oasen die potentielle Mitarbeiter nach wirklich relevanten Kriterien auswählen. Im Silicon Valley und in Berlin kommt es in vielen Firmen einfach darauf an wer du bist und was du kannst, und nicht was für Papiere du besitzt. Das sollte eigentlich auf der ganzen Welt Usus sein.

Es gibt selbstverständlich sehr, sehr viele Kritiker des Bildungssystems. Ich persönlich teile sehr die reformistischen Ansichten von Richard David Precht. Precht fordert eine einzige Schule, in der sich jeder Schüler seine eigenen Ziele stecken kann, um dann im eigenen Lerntempo dem Ziel Stück für Stück näher zu kommen. Die Schüler wählen ihre Ziele natürlich selbst nach ihren eigenen Interessen, Stärken und Talenten. Bis zur 4. oder 5. Klasse soll jedoch jeder die Grundschule besuchen, um einen gleichen allgemeinen Bildungsstandard zu gewährleisten. Dazu gehören Grundrechenarten, Lesen, Schreiben, Sozialverhalten, Empathie und selbstverständlich alle anderen wichtigen Dinge, die kleine Kinder an die Hand bekommen sollten. Danach geht es im Grunde nur noch darum die individuellen Interessen und Talente der Jugendlichen zu fördern. Noten wird es dann nicht mehr geben. Arbeitgeber müssen dann ihre Bewerber wirklich kennen lernen. Wir sollten insgesamt den Fokus auf die Förderung legen und nicht auf Forderung. Denn wer etwas fordert, bekommt meist eben nur das Geforderte oder weniger, wer aber fördert wird höchstwahrscheinlich überrascht. Das nennt sich dann Innovation durch kreative Freiheit (Das Prinzip funktioniert übrigens genauso beim Thema Bedingungsloses Grundeinkommen). Heute herrscht eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit, dass hochintelligente Menschen durch den gesellschaftlichen Sieb rutschen. Ein Freund von mir hat sein Abitur nie geschafft, kann aber 12 Programmiersprache, und 5 Fremdsprachen. Er hat mit 10 Jahren sein ersten kompletten Kernel selbst programmiert (Ein Kernel ist sowas wie ein Betriebssystem). Der ist heute völlig unterbezahlt in Anbetracht dessen, was er eigentlich leisten könnte. Sein Platz sollte im Silicon Valley sein. Das bedeutet, dass in der Schule nur die erfolgreich sind, die so wenig anecken wie möglich. Alles ein bisschen, aber nichts richtig. Niemals Stellung beziehen, immer der Masse folgen. Immer mehr Sicherheit, immer weniger Risiko. Das klingt alles herrlich dumm-deutsch-preußisch, aber genau das ist bei uns die grausame Realität. Die meisten verkappten Genies fallen in unserem System durch das Raster. Das liegengelassene Potential in Deutschland ist extrem hoch. Das gesamte Fordern, Drücken, Zwängen und Bewerten von Jugendlichen wird in der Forschung als Bildungsmaßnahme schon längst als völlig überholt und enorm ineffizient verurteilt. Man braucht eigentlich nur hin zu schauen, dann sieht man, was für sinnlose Beschäftigungsanstalten unsere Schulen sind. Wir brauchen nicht nur einen politischen Wechsel in Sachen Klimaschutz, Rente, Soziales und Gesundheit, sondern auch sehr dringend im deutschen Bildungssystem, denn das bringt die Menschen hervor, die später mit klugen Köpfen das wieder gut machen müssen, was wir zerstört haben. Es wird Zeit für eine komplette Bildungsrevolution!

Zum Abschluss ein schönes Zitat:

„Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet.“ – Richard David Precht

Schalom,
Schlomo Goldbaum

Das anachronistische Bildungssystem in Deutschland: Ineffizienz in Reinform – Ein Kommentar

Asozialstaat Deutschland: Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Armut, aber die schwarze Null steht – Ein Kommentar

Es wird bestimmten Leuten nicht gefallen. Es werden Eitelkeiten gekränkt und es wird gebellt, jede Menge, denn heute geht es um das aller wichtigste in den Köpfen des Durchschnitts-Idioten: Geld, Geld, Ansehen, Geld und Geld und Besitz und Geld und Status und Ansehen und Geld. Das sind eine Menge Dinge und ich hoffe ich werde Sie im Verlauf nicht durcheinander bringen.

Die Inspiration für diesen Text war eine recht neue statistische Erhebung über Reichtum. Was bei all diesen Studien vor allem immer wieder rauskommt:

„Wer in Deutschland sehr reich ist, musste dafür selten selbst etwas tun: Erbschaften und Schenkungen sind einer Studie zufolge der Hauptgrund für großen Reichtum.“
– Zeit.de

Über 86% der Menschen mit einem Vermögen von mindestens einer Millionen Euro, haben dafür nie gearbeitet. Allein diese Erhebung sagt schon alles. In Deutschland ist eben reich, wer reich ist. Und wer arm ist, ist arm. Und wer krank wird, und dann Hilfe braucht vom Staat ist Mensch zweiter Klasse weil man mit Hartz-4 auf Kosten anderer lebt. Es kommt dann sogar vor, dass vermögende Menschen auf allein erziehenden Frauen die Hartz-4 beziehen rumhacken, weil die ja nichts leisten würden. Sie hat halt höchstens als Krankenschwester Menschenleben gerettet, aber das ist heute nichts mehr wert. Was Menschen mal gemacht haben, spielt in unserer Gesellschaft sowieso keine Rolle mehr. Das einzige was zählt ist dein aktueller Kontostand. Der sagt aus ob du etwas leistest und etwas wert bist. Viele Politiker oder Menschen aus Bullshit-Jobs die reich oder vermögend sind werden jetzt natürlich widersprechen, das liegt einfach nur daran, dass sie die Erfahrung der Abhängigkeit nie machen mussten. Ich wünsche jedem perversen Kapitalisten, dass er einmal komplett scheitert und dann beim Jobcenter in der Schlange steht, damit er etwas zu essen kaufen kann. Mir ist das schon passiert. Früher rettete ich Leben in der Notaufnahme, später wurde ich schwer krank und dann hat mich kein Schwein mehr mit dem Arsch angeschaut. Ich wurde nicht respektiert, wenn ich sagte: Ich bin erkrankt, ich kann gerade nicht arbeiten. Reale Leistung und reale Verantwortung wird heute nicht gesehen und nicht gewürdigt. Menschen die ihr Leben lang extrem gearbeitet haben, leben heute in Altersarmut und im Fernsehen lächeln alle von der CDU und freuen sich über die höchsten Steuereinnahmen der Geschichte. Die Diäten der Politiker erhöhen sich ja auch andauernd von selbst. Vor Allem Hausfrauen und Mütter sollten unbedingt vom Staat für ihre extremen Lebensleistungen bezahlt werden! Die Krankenkassen schwimmen auch in 21 Milliarden Euro Überschüssen, aber etwas humanes damit zu tun, würde die Rendite für ein paar Menschen senken. Das ist heute das Hauptproblem an allem: Die Rendite. Das ewig erträumte Wachstum. Manchmal glaube ich, wer Kapitalist ist, kann nur völlig ahnungslos, gewissenlos oder dumm sein.

Das ist natürlich nicht nur in Deutschland so. Ich lebe halt hier und kann aus eigener Erfahrung sprechen. Mich stört nämlich eines ganz besonders: Die gesamte deutsche konservative Politik redet andauernd von Chancengleichheit auf ganzer Linie, von einem fairen „Leistungsprinzip“ und gerechter Vermögensverteilung. Sorry, da muss ich einfach nur lachen.

„Ich bin Kapitalistin. Mir gehört ein viertel von Bahlsen, und da freue ich mich auch drüber. Es soll mir auch weiterhin gehören. Ich will Geld verdienen und mir Segelyachten kaufen von der Dividende und sowas.“ – Verena Bahlsen, Tochter des Keks-Imperiums

Bereits kleinen Kindern wird in der Schule das neoliberale Ellenbogen-Prinzip in das Gehirn gestampft. Wer es nicht auf das Gymnasium schafft, wird nichts im Leben. Jeder wird auf ein absolutes „fressen und gefressen werden“ – Leben vorbereitet, mit dem Versprechen, dass jeder die gleichen Chancen hat. Das ist Schwachsinn und völlig gelogen. Eine absolute Illusion. Ganz wenige Menschen auf diesem Planeten haben fast das gesamte existente Kapital. Das ist in fast jedem Industrieland auf dieser Welt so. Komischer Weise zahlen Leute mit wenig Geld auch auf alles höhere Steuern, als Leute die Milliarden „erben“ und/oder „verschenken“. Es werden sogar Menschen die Geld haben mehr vom Staat unterstützt, als Menschen die wenig Geld haben. Das bedeutet, dass der Staat arme Menschen bewusst arm hält. Das ist beim Eltern- und Kindergeld zum Beispiel so. Meine Frau und ich bekommen weniger, als eine Familie in der beide Eltern nicht krank sind und mehr Geld haben. Logisch oder? Die haben mehr Geld als wir, also bekommen Sie noch mehr. Wir haben wenig, deswegen bekommen wir auch nur wenig. Das ist sowas von dumm und unlogisch… wenn ich bei diesen Beamten im Büro sitze frage ich oft ob sie manchmal Sinnkrisen haben, wenn sie Abends im Bett liegen, aber zurück zum Thema…

Heutzutage ist Reichtum im Grunde ein völlig inhumanes Verbrechen. Wir sollten nicht nur Lohnuntergrenzen einführen, sondern auch Obergrenzen. Wieso soll ein CEO eine Millionenabfindung bekommen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, bei dem Gedanken daran, das jede Krankenschwester auf dieser Welt mehr geleistet hat? Wieso ist das so normal? Wenn man Berufe wirklich nach Leistung und Verantwortung bezahlen würde, wäre die Gehälterpyramide ziemlich exakt auf den Kopf gestellt. Selbstverständlich sind alle genannten Berufe nur Beispiele. Es gibt natürlich viel mehr Berufe zu erwähnen.

Am besten bezahlt sollten sein:

Ärzte, Krankenschwestern, Sanitäter, Therapeuten, Erzieher, Altenpfleger, Psychologen, Feuerwehrmänner, Polizisten, Soldaten, Müllmänner, Alle extremen speziellen Berufe mit hohen Gefahren (Kletterer, Taucher, usw.).

Direkt danach müssten extrem körperliche Berufe kommen, denn da bezahlen die Menschen mit ihrer Gesundheit:

Handwerker jeglicher Art, Straßenbauer, Maurer und co.

Und zu guter Letzt müssten eigentlich die absolut austauschbaren „Bullshit-Jobs“, die heute viel zu gut bezahlt werden, stehen, denn in 5 bis 10 Jahren übernimmt jeder einfache Algorithmus diese einfachen Tätigkeiten. Kaum Verantwortung, kaum Belastung, kaum Leistung:

Banker, Versicherungskaufmann, Verwaltungsbeamte in fast allen Ämtern, Ordnungsamt, Bürokaufleute usw. (sämtliche austauschbare Bürojobs).

Versteht mich aber nicht falsch. Am schönsten wäre sowieso eine Welt in der es nicht nur um „Vollbeschäftigung“ und Arbeit geht. Wenn ich das schon höre bekomme ich Gänsehaut. In der Zukunft wäre eine Gemeinwohlökonomie in Verbindung mit einem BGE der absolute Traum. Kein Reichtum mehr, keine Armut mehr. Sinnlosigkeiten und Perversionen in der Wirtschaft sollten einfach verboten werden. Wir bezahlen den Spaß einiger weniger Zocker an der Börse mit Milliarden Steuergeldern armer Menschen und in der Quintessenz sogar mit Menschenleben. Ich weiß das das hier alles typisches, linkes Rumgejammer ist. Es entspricht aber leider der absoluten Wahrheit. Gerade heute in Zeiten der „schwarzen Null“, wo die Ungleichheit im Land immer größer wird, ist es wichtig immer wieder Salz in die Wunde zu streuen. Stellt euch eine Gesellschaft vor, in der jeder das tun kann, wozu er sich berufen fühlt. Niemand muss etwas tun um zu überleben. Wenn das Überleben für jeden Menschen gesichert ist, muss sich niemand mehr abstrampeln. Wenn alle gleich sind, kann man nicht mehr reich werden und der Fokus der Gesellschaft liegt endlich darauf glücklich und zufrieden zu sein.

In diesem Sinne,
Schalom,
Schlomo Goldbaum

Asozialstaat Deutschland: Ungerechtigkeit, Ungleichheit, Armut, aber die schwarze Null steht – Ein Kommentar

AfD – Ein Déjà-Vu der ekligen Sorte – Ein Kommentar

„Wenn die AfD unter Höcke Regierungsverantwortung bekommen würde, wäre die Pluralität und Freiheit eines jeden Individuums in Deutschland gefährdet.“

Wenn man die verschiedenen AfD Spitzenpolitiker so reden hört, in Talkshows oder auf Wahlkampfveranstaltungen, klingt das meist nur sehr selten einig. Man selbst würde die Aussagen der Kollegen vielleicht weniger zugespitzt formulieren, aber inhaltlich seien alle völlig integer. So oder so ähnlich redet in der AfD jeder über jeden, wenn Journalisten völlig geschockt nach der Ernsthaftigkeit so mancher Aussagen fragen. Bernd Höcke zum Beispiel ist nachgewiesener Faschist, der in der AfD als völlig integer und politisch mittig angesehen wird. Ich frage mich da immer, wie die AfD mit einer homosexuellen Frau Weidel im Chefsessel umgeht. Das widerspricht dem AfD Entwurf einer Biodeutschen-Abendländischen-Familie doch völlig oder? Eine Frau die eine Frau liebt und Kinder adoptiert hat, ist für Bernd Höcke doch wohl die schlimmste Traumatisierung von Kindern die es gibt, oder nicht? Der gesamte faschistische Flügel der AfD lacht sich darüber kaputt wie die AfD-Führung Slalom tanzt um die faschistischen Tretminen die so hinterlassen werden. Irgendwann hat der Flügel die AfD von Innen völlig ausgehöhlt und Frau Weidel wird sich noch wundern, was der Bernd wirklich von Ihr hält. Höcke sagte ja bereits Dinge wie:

„Ein paar Korrekturen und Reförmchen werden nicht ausreichen, aber die deutsche Unbedingtheit wird der Garant dafür sein, dass wir die Sache gründlich und grundsätzlich anpacken werden. Wenn einmal die Wendezeit gekommen ist, dann machen wir Deutsche keine halben Sachen, dann werden die Schutthalden der Moderne beseitigt.“ – Bernd Höcke

oder auch

„Die Sehnsucht der Deutschen nach einer geschichtlichen Figur, welche einst die Wunden im Volk wieder heilt, die Zerrissenheit überwindet und die Dinge in Ordnung bringt, ist tief in unserer Seele verankert.“ – Bernd Höcke

Das sind ganz klare Zugeständnisse der gezielten Intoleranz gegenüber spezifischen Minderheiten. Wenn die AfD unter Höcke Regierungsverantwortung bekommen würde, wäre die Pluralität und Freiheit eines jeden Individuums in Deutschland gefährdet. Ein Fan von Höcke, der Herr Frohnmeier sagte sogar mal:

„Ich sage diesen linken Gesinnungsterroristen, diesem Parteienfilz ganz klar: Wenn wir kommen, dann wird aufgeräumt, dann wird ausgemistet, dann wird wieder Politik für das Volk und nur für das Volk gemacht – denn wir sind das Volk.“ – Markus Frohnmeier

Die Menschen die in der AfD als konservative, gemäßigte Mitte angesehen werden, reden regelmäßig vom Aufräumen und Ausmisten von Menschen. Ich Frage mich, wann Gauland und Co. Leute wie Höcke, Frohnmeier, Gedeon und Räpple aus Ihrer Partei ausmisten, bevor der Flügel die AfD ausmistet. Nicht das die die anderen Herren der Partei besser wären, ich habe nur das Gefühl, dass Gauland, Meuthen und Weidel lediglich die salonfähigen Handpuppen der Faschisten sind, um den demokratischen Parlamentarismus so weit wie möglich zu unterwandern, so wie es Hitler einst getan hat. Herr Meuthen kann sich garnicht so oft distanzieren, wie er andauernd mit Rassismus, Faschismus und Antisemitismus in Zusammenhang gebracht wird. Wenn das Verfassungsgericht inzwischen festgestellt hat, das es Menschen wie Bernd Höcke gibt, die Ämter in einem Landtag bekleiden, wird es Zeit über ein generelles Verbot der AfD nachzudenken, um die Möglichkeit einer Manifestierung faschistischer Elemente in diesem Staat im Keime zu ersticken. Wehret den Anfängen!

Schalom,
Schlomo Goldbaum

AfD – Ein Déjà-Vu der ekligen Sorte – Ein Kommentar